LED-Forschung läuft auf Hochtouren
10.Februar 2009
LED's werden in speziellen Anwendungen bereits verwendet. Auch als Lichtdekoration im Innen- und Aussenbereich werden sie geschätzt. Dennoch haben sie den grossen Durchbruch noch nicht geschafft.
LEDs sind noch in der Entwicklung
Die einen meinen, dass LEDs viel zu früh auf den Markt kamen, denn ihre Entwicklung ist noch nicht ausgereift genug. Doch betrachten wir die Einsatzgebiete der Light Emitting Diodes, dann möchten wir in manchen Bereichen nicht mehr auf sie verzichten.
Abgesehen von den kleinen Kontrollämpchen und der Hintergrundbeleuchtung elektronischer Geräte, leuchten diese bereits in Taschenlampen, als Velo-Leuchte und Stirnlampe zur vollsten Zufriedenheit.
In anderen Bereichen wie in der Wohnraumbeleuchtung ist die Entwicklung noch nicht weit genug fortgeschritten.
Mit der LED Technologie können Wohnräume noch nicht ausreichend genug ausgeleuchtet werden, das Weisslicht steht vom Verbraucher in der Kritik und auch der Preis für die Leuchtdioden ist für den Endverbraucher oft noch zu hoch.
Doch dass die LED-Forschungsarbeiten stets für Fortschritte sorgen um die neue Technologie im Alltag anwendbar und auch bezahlbar zu machen, zeigen die neuesten Entwicklungsfortschritte.
Werden LEDs bald günstiger? Amerikanische Wissenschaftler der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana haben einen Weg gefunden, diese auch ohne die teure Saphierschicht herzustellen. Die Herstellung der weissen LED Lampen und Leuchten war bis zu 20 Mal teurer als die Produktion anderer Leuchtmittel.
Durch die Verwendung eines Metall überzogenen Silizium-Wafer sowie einer Isolator-Schicht aus Aluminium-Nitrid wird die zukünftige Herstellung günstiger und bezahlbar für die breite Masse.
Bessere Beleuchtung durch LedWissenschaftler am Rensselaer Polytechnic Intstitute (RPI) haben dagegen eine neue Art von Leuchtdiode entwickelt, die eine bessere Beleuchtung bei höherer Energieeffizienz verspricht.
Bisher steigerte sich die Lichtausbeute bei LEDs nicht im gleichen Ausmass wie die stärkere Energiezufuhr. Durch eine Optimierung des aktiven Licht emittierenden Bereichs der Leuchtdioden konnte nun der Effizienzverlust bei höheren Stromstärken minimiert werden.