LED – die Botox Alternative
29.Oktober 2008
Displays, Stirnlampen, Tischleuchten, Aussenbeleuchtung, Weihnachtsbeleuchtung – LEDs leuchten bereits auf vielerlei Art. Auch im medizinischen Bereich werden LEDs vielfach verwendet.
LEDs im medizinischen BereichSeit langem werden LEDs auch in der Medizintechnik verwendet. Im Labor findet man LEDs beispielsweise in Mikroskopen. Auch im OP liegt der Patient immer häufiger unter einer LED Lampe. Untersuchungsräume werden ebenso mit LED Leuchten ausgestattet wie Untersuchungs- und Behandlungsinstrumente.
UV Strahlung, wurde bisher meist mit Quecksilberdampflampen erzeugt. Nun ist die LED Technologie auf dem besten Wege sie dabei abzulösen. LED Technologie und Diodenlaser werden immer attraktiver für UV Anwendungen.
Von Vorteil sind die direkte Modulierbarkeit sowie die grössere spektrale Reinheit, neben anderen Vorzügen der LEDs wie die kleinere Baugrösse und ihre längere Lebensdauer
Licht an sich wie in der Licht- und Farbentherapie wird zur Behandlung von Patienten verwendet. Vor allem bei Hautleiden und zur Wundheilung wird es verwendet.
Bereits seit vierzig Jahren wird eine ähnliche, auf LED-basierte Behandlung verwendet. Nun haben Forscher das LED-Licht nicht für medizinische sondern für kosmetische Zwecke entdeckt.
LED statt BotoxLEDs sollen in Zukunft dazu beitragen, die Haut zu verjüngen. Wird man täglich für mehrere Wochen mit LEDs bescheint, dann könnten sich Gesichtsfalten, Krähenfüsse und Lachfältchen verringern.
Durch das Eindringen des LED Lichtes unter die Oberfläche, wird das Gewebe verändert. Bisher waren sich Wissenschaftler dieser physikalisch-chemischen Veränderung nicht bewusst.
Ein LED-Lichtstreifen würde, bildlich gesprochen, die Wassermoleküle entfernen, die eine Immobilisierung des Elastins verursachen. Dadurch würde eine Wiederherstellung der elastischen Funktion der Haut eintreten.
Die vollständige Studie wird voraussichtlich in der Ausgabe des American Chemical Society's Crystal Growth & Design veröffentlicht.